Aktuell 2026
2.Saison Reisestart Mo. 20.April 2026
Auf folgender Route sind wir unterwegs: Marina Müritz - Oranienburg - Spandau - Berlin - Eisenhüttenstadt - Eberswalde - Schwedt -Stettin PL - Anklam - Malchin - Usedom - Greifswald - Thiessow- Stralsund - Ralswiek - Breege/Juliusruh- Barhöft - Zingst - Stralsund - Zinnowitz -
Mo.03.08.26
So.02.08.26
Sa.01.08.26 Greifswald mit dem Taxi
Eines unsrer hochgelobten Fahrräder musste, vermutlich in Folge eines Sturzes, zurück in die Werkstatt. Das ging am einfachsten mit dem Taxi und wie es mit dem Velo weitergeht sollten wir am Montag erfahren. Im besten Fall können wir es wieder abholen und alles ist gut, jedes andere Szenarium können wir jetzt noch nicht absehen.
Werner und Doris durfte ich beim beladen ihrer Fahrräder behilflich sein. Ihr Heimathafen und ihr Wohnort ist Ueckermünde wo wir auch schon waren. Seit 50Jahren segeln sie, und sollten wir uns noch einmal begegnen sind wir auf einen Segelausflug mit ihnen eingeladen.
Fr.31.07.26 Seebad Zinnowitz
Zinnowitz liegt auf der schmalen Landbrücke zwischen der Ostsee und dem Achterwasser. So ist der Hafen im geschützteren Bereich und das schöne Seebad auf die Ostsee ausgerichtet. Das Achterwasser ist eine Lagune am Peenestrom.
Do.30.07.26 Hafen-Zinnowitz am Achterwasser….
……auf der Insel Usedom. Eine Gewitterfront beendete den ersten richtigen Hitzetag mit 36°. Windböen, ein paar Blitze und wenig Regen waren zu unserem Glück viel weniger als vorhergesagt. Eines wurde uns heute wieder richtig bewusst: Lieber ein wenig zu kühl, als viel zu heiss! 🥵
Auf dem Bild sieht man die Stimmung kurz bevor das Gewitter aufzog.
Mi.29.07.26 Die Wasserschutzpolizei Wolgast…
…legt vom Wasser aus im Stadthafen Wolgast an unser Boot an. Einer der beiden erkannte den Bootstyp und dachte es sei gechartert. Sie würden gerne alle Papiere vom Vermieter und mein Führerschein für diese Gewässer kontrollieren. Als ich erklärte, dass wir die Eigner des Bootes seien, wollten sie gar nichts mehr sehen und wir unterhielten uns noch einen wenig über diesen Bootstyp bevor sie wieder ablegten.
Di.28.07.26 Ade Greifswalder Bodden…
…und ich weiss nicht, ob wir nach der heutigen Fahrt über den Bodden bis nach Freest, wirklich nochmals hierher zurückkommen möchten.
Während es uns so durchschaukelte, dass wir schon befürchteten seekrank zu werden, träumte ich uns auf die absolut stabile Ranerkumme zu einem schaukelfreien Apero bei Alois. 🥵 Zum Glück gibt’s „Das Wunder der Nacht“, die menschliche Vergesslichkeit und den herrlichen Anleger im Fischereihafen Freest. 😉
Mo.27.07.26 Vom Festland nach Gustow…..
….auf der Insel Rügen und wieder zurück auf‘s Festland. Von Stralsund mit dem Fahrrad ist das ein schöner Ausflug. Nur auf dem Rügendamm und der Hubbrücke über den Strelasund mussten wir ein wenig aufpassen, dass uns der Nordwestwind nicht wie eine Möwe mit in die Lüfte nahm. Einmal mehr war es der Wind der uns in einem Hafen „festhielt“, heute im schönen Stralsund.
Die Fahrt auf der spektakulären über 4km langen im Jahre 2007 eröffneten „neuen“ Brücke (s.Billd) nach Rügen blieb uns Radfahrern verwehrt, was heute sicher zu unserem Besten war.
So.26.07.26 Meeresmuseum Stralsund
Was von aussen sehr altbacken aussieht, ist innen top modern und hochinteressant. Natürlich waren wir an diesem verregneten Sonntag mitten in der Hochsaison nicht alleine, aber es hatte für alle etwas Platz.
Sa.25.07.26 Wallensteintage in Stralsund
Unser 2.Halt in Stralsund fällt mit den Wallensteintagen zusammen, ein jährlich an einem Juli-Wochenende stattfindendes historisches Volksfest. Gedacht wird einer abgewehrten Stadtbelagerung durch den kaiserlichen Feldherr Albrecht von Wallenstein im Jahre 1628. Seit 1828 wird diesem Ereignis mit einem Stadtfest gedacht. Unterbrochen von 1944 bis nach der DDR-Zeit, wurde das Festen ab 1990 wieder aufgenommen.
Getreu dem Bühnenmotto „nulla vita sine musica“ begeisterten die verschiedenen Musikgruppen das Publikum auf ihren historischen Instrumenten.
Auch die 2.Überfahrt über den Barther Bodden und den Grabow Wiek verlief nicht ganz ruhig, aber nichts was uns noch beunruhigen konnte.
Fr.24.07.26 Den Ostseewind..
..durften oder mussten wir zu genüge kennenlernen. Mal ist es ein laues Lüftchen (selten), mal eine konstanter Wind, mal eine steife Bise und in regelmässigen Abständen auch ein stürmischer Nordostwind, der praktisch alle Boote in die Häfen treibt, wo sie sich dann wohlweislich stillhalten.
Das alles stört die steinharten Ostseebader überhaupt nicht, sie nehmen es wie es kommt und Sommerzeit heisst Bade-, und Strandzeit. Das Bild wurde von der Seebrücke Preow aufgenommen, die Wasser-, und Lufttemperaturen lagen bei etwa 18°(gut gerechnet), aber der Westwind in der Stärke 4-5 blies uns fast von der Seebrücke.
Es gefällt uns supergut an der Ostsee, aber vom Wind, dem himmlischen Kind, haben wir langsam genug! So trifft es sich gut, dass wir nach 95 Reisetagen den äussersten Punkt unser diesjährigen Bootssaison erreicht haben, und uns ab morgen (langsam) auf den Rückweg begeben.
Do.23.07.26 Ostseeheilbad Zingst
Das Bild wurde am stürmischen Mittwoch aufgenommen und zeigt nebst uns selbst noch Alex, Robin und Barbara Fringeli aus Pfeffingen/Laufen. Sie sind z.Zt. in Zingst in den Ferien. Das wussten wir schon vor unserem Reisestart und so kam es jetzt zu diesem tollen Treffen mit gemeinsamen Nachtessen.
Der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft umfasst grosse Teile der Halbinsel Fischland-Darss-Zingst. Der östliche Teil ist komplett in der Schutzzone 1 und kann mit dem Fahrrad und zu Fuss erkundet werden. Es war ein fantastischer Ausflug in einer einzigartigen Landschaft, wobei ich die Hohe Düne an der Ostsee noch als Highlight hervorheben möchte. Auf dem 15Km Hinweg schob uns der konstante Westwind, und auf dem Rückweg waren wir sehr glücklich zu den E-Bike Fahren zu gehören.
Mi.22.07.26 Anleger Anglerverein „Kirrblick“ in Zingst
Wie der Stadthafen am Zingster Strom gelegen, aber mit einem seitlichen Anleger ausgerüstet, war es uns hier möglich anzulegen. Zuvor musste ich im Stadthafen mehrere Versuche abbrechen. Die Hafenplätze haben Heckbuhlen und stehen quer zum Wasser, dazu blies ein stürmischer Westwind der die starke Strömung noch unterstützte. Mit ein paar Jahren mehr Bootserfahrung wäre es vielleicht möglich gewesen, wer weiss…
Schon die Anfahrt über den Grossen Grabow Wiek bei starkem teilweise stürmischem Wind, Regen, Wellen von 1,5m und einer düsteren Weltuntergangsstimmung, war so nicht von uns gesucht. Sogar die Positionslichter hatten, notabene nach zwei Jahren, ihren ersten Einsatz und das mitten am Tag.
Aber das wirklich Erstaunliche bei dieser ruppigen Überfahrt war, dass während mir der Angstschweiss auf der Stirn stand, Ilona am Steuerruder richtig Spass hatte.
D.21.07.26 Yachthafen Barhöft
Nach ein paar Nachrüstungen arbeiten wir jetzt bei Bedarf für die Seenotrettung, stationiert im Hafen Barhöft.
Doch zuerst galt es, bei schönstem Sonnenschein und nicht so angenehmen Wind, die etwas mehr als 5h überfahrt von Breege auf Rügen in den Hafen Barhöft auf dem nordöstlichsten Festlandzipfel der BRD zu fahren. Dieser sehr schöne Hafen dient uns als Nachthalt, da sonst die Fahrt in unseren Zielhafen Zingst zu lange dauern würde. Länger als fünf Stunden fahren wir nur ganz selten an einem Tag.
So.19.07.26 Trübsal mit Aufhellungen
Die Wettervorhersage versprach eine üble Mischung aus Starkwind, Regen und Gewitter. Mit diesen Aussichten war ein Stimmungsaufheller in Form eines sehr reichhaltigen und leckeren Frühstücksbuffet im Restaurant Zum Alten Anker angezeigt.
Doch die Tagesentwicklung strafte die Vorhersage Lügen, und wir nützten die guten Bedingungen für einen Ausflug nach Glowe an der Ostsee. Die 8km Velofahrt geht über die sehr schmale Landbrücke „Schaabe“, die den Breeger Bodden von der offenen See trennt.
Glowe ist ein Sommerferienort, hat einen Seehafen für Sportboote und ist ein Badeparadies mit einem Kilometerlangen, endlosen, 50m breiten Sandstrand und einem angrenzenden, lockeren Kiefernwald. Alles sehr schön, sehr gepflegt und auch etwas gesichtslos.
Sa.18.07.26 Die pfeifenden Masten
Seit heute beherrschen starke Windböen, zwischen 4 bis 7 Beaufort die ganze Ostseeregion. Diese Winde erzeugen bei den vielen Segelmasten ein starkes Pfeifen, das wir jetzt schon etwas zu oft hören durften/mussten. Aber trotzdem gefällt es uns auf der Insel Rügen ausgezeichnet.
So bekamen, bei diesen starken Böen, unserer Beine die Chance zu zeigen ob sie, nach dem vielen radfahren, auch noch laufen können und ich durfte mich anschliessend bei der Kochsendung „Zum Tisch bei Ilona“ hinsetzen und geniessen.🤪
Fr.17.07.26 Märchenwald mit Superstrand
Der zur Gemeinde Nonnenvitz gehörende Märchenwald, der Wald-Naturcamping und der lange Sandstrand sind wunderschön und jetzt in der Ferienzeit auch stark belegt.
Nach unserem Frühstart ohne Frühstück kam uns die Waldbäckerei mit Kaffee Ausschank äusserst gelegen. Übersät von Gewitterwürmer, eine Art Mücken, fiel die Trinkpause am Wieker Bodden sehr kurz aus, bevor wir uns über Altenkirchen auf den Heimweg (wo das Boot steht sind wir z.Zt. Zuhause) machten. Ein herrlicher, warmer Sommertag auf Rügen fand mit einem Grill-Abend im Restaurant Zum Alten Anker einen leckeren Abschluss.
Do.16.07.26 Kap Arkona
Auf der Halbinsel Wittow in Putgarten , der nordöstlichsten Gemeinde auf Rügen, ist das Flächendenkmal Kap Arkona. Mit seinen zwei Leuchtürmen, diversen alten Armeeanlagen und der mächtigen Slawenfestung Jaromarsburg aus dem 9.-12.Jahrhundert. Gebaut vom Stamm der Ranen und dem Gott Svantovit gewidmet.
Dazu kommt noch das pittoreske Fischerdörfchen Vitt, wunderschön direkt an der Ostsee unterhalb der Steilküste gelegen. Auch uns hat dieser stark besuchte Tourismus-Hotspot auf Rügen sehr gut gefallen. Die, nach nur 3Wochen, unersetzlichen Fahrräder brachten uns von Breege durch die schöne Ostseelandschaft ans Kap und wieder zurück.
Mi.15.07.26 Wasserwanderplatz Breege
Auf dem Weg nach Breege , an einem ruhigen Ankerplatz in der Schaabe Bucht, bekam das Boot nach einer längeren Zeit wieder einmal eine „Ganzkörperreinigung“.
Das Anlegen auf Platz 36 war nicht ganz einfach, aber dieser Hafenplatz ist jede Mühe wert.👍
Di.14.07.26 Bergen - Rügens Hauptstadt….
...ist nur auf dem Landweg zu erreichen und liegt ziemlich exakt in der geografischen Mitte der Insel. Hauptstadt, Verwaltungszentrum und mit 13’600 Einwohnern Rügens grösster Ort. Von Ralswiek sind es 8km auf einem schönen Veloweg.
Schloss Ralswiek wurde vom Grossgrundbesitzer Graf Douglas errichtet, ist umgeben von einem schönen Park mit vielen alten Bäumen. Heute ist es ein Schlosshotel an fantastischer Lage mit einem Restaurant, von dessen Qualität wir uns selber überzeugen durften.
Mo.13.07.26 Störtebeker Festspiele
Auf der Naturbühne am Grossen Jasmunder Bodden, wird jedes Jahr seit 1993, die vermutlich etwas glorifizierte Geschichte des berühmten Ost-, und Nordseepiraten Klaus Störtebeker erzählt. Die Freilichtspiele wurden schon zu DDR-Zeiten initiiert und nach der Wende wieder aufgegriffen.
Jedes Jahr wird die Geschichte weitergesponnen, jetzt im 7.Zyklus-Teil2 heisst die Aufführung „LIKEDEELER“ und wir vom 20.6. bis am 5.9.26 jeweils von Montag bis Samstag täglich aufgeführt. 8‘802 Zuschauer haben pro Vorstellung einen Sitzplatz und die Vorstellungen sind meistens ausverkauft.
Da das wunderschön gelegene Dorf Ralswiek nur 251 Einwohner und ein paar Pensionen hat, reisen all diese Zuschauer jeden Abend mit unzähligen Privatfahrzeugen, Linienbussen, Cars aus dem ganzen Ostseegebiet, der Fähre, Ausflugsschiffen und ein paar wenige, wie wir, mit den Privatbooten an. Am nächsten Morgen, als wäre nichts gewesen, sieht alles wieder äusserst beschaulich und gemütlich aus.
Likedeeler ist das niederdeutsche Wort für Vitalienbrüder und bezeichnet eine Gruppe von Seefahrer die im 14.Jahrhuntert den Handel auf der Nord-, und der Ostsee beeinflussten. Teilweise im Auftrag der Hansestädten, aber auch durch ordinäre Piraterie. Klaus Störtebeker und Goedeke Michels, die beiden Hauptfiguren, zieren das Plakat der Festspiele, siehe Bild 😉
So.12.07.26 Hafen Ralswiek
Und auch der, wunderschön am Grossen Jasmunder Bodden gelegene Hafen, hat meine Liebe verdient.
Zwei Berufsfischer arbeiten noch von diesem Hafen aus. Um 04:30 Uhr am Montagmorgen fuhren sie in den Grossen Jasmunder Bodden um Stellnetze einzuholen, die nächsten werden am Tag darauf neu gestellt. Ein solches Netz ist etwa 500m lang und an der Wasseroberfläche sind nur die roten Fahnen zu sehen, da heisst es für Bootsfahrer sehr vorsichtig zu navigieren.
Der heutige Fang bestand aus etwa 250kg Flundern. (An Besttagen können es auch 1500kg sein) Alle die kürzer als 25cm sind, gehen zurück ins Wasser, und sollen sich dort, nach Aussage vom Fischer, auch wieder erholen.
Möven waren gar keine anwesend, weil die Flunder für sie zu gross sind. Ihre Lieblingsspeise ist Hering, frisch aus dem Wasser.
Sa.11.07.26 Hafen Schaprode
Es gibt sie wirklich, die ruhigen, windarmen und schönen Überfahrten durch die Boddengewässer mit freiem Blick auf die offene Ostsee.
Der Hafen von Schaprode kommt meiner Idealvorstellung von einem Hafen sehr nahe, aber vielleicht war es einfach die wunderbare Sommerstimmung und das erfrischenden Bad direkt ab dem Boot die in mir die Liebe zu diesem kleinen aber feinen Hafen entfachte.
Fr.10.09.26 Hansestadt Stralsund
Der Aufstieg vom winzigen Fischerdorf zur der neben Lübeck mächtigsten Hansestadt begann im Jahre 1203. Es ist immer noch eine schöne Stadt, aber unser Aufenthalt von nur 1,5Tagen ist zu kurz. Doch wir werden versuchen das auf dem Rückweg nachzuholen. (Wir können nicht länger bleiben, weil wir schon Billette für eine Veranstaltung in einem anderen Ort haben.)
Aber der Besuch des sehr eindrücklichen, interessanten Ozeanum war schon etwas für unsere Bildung und das gute Nachtessen im Restaurant Speicher 8 etwas für den Magen (Bauchumfang) und die Seele.🤪
Do.09.07.26 Cityhafen Stralsund
Einmal mehr zeigte sich der Greifswalder Bodden von seiner aufgewühlten Seite und jetzt, wo wir den seit Tagen mit ziemlicher Heftigkeit blasenden Westwind schön im Rücken hätten, hat er sich nach Nordosten gedreht und bläst uns heute von vorne entgegen, was für eine Verschwörung.☹️
Erst mit dem erreichen des Strelasund, dem Durchgang zwischen dem Festland und der Insel Rügen, wurde es etwas besser und später im grosszügigen Stadthafen von Stralsund wurde es richtig gut, der Wind liess nach und die Temperatur stieg auf sommerliche 22°
Hier, in dieser von der Ostsee geprägten, schicken Umgebung, ist unser Boot ein richtiger Exot.
Mo.06.07.26 Veloladen Little John Bikes
Mit Gepäckträger vorne und hinten, den passenden Spanngurten und einem eingebauten GPS-Tracker sind unsere Fahrräder jetzt wirklich so fertig, wie wir uns das vorgestellt hatten.
Das heisst theoretisch Ade Greifswald, aber praktisch ist da noch dieses Sommertief, dass seit letztem Donnerstag die Ostseeküste mit starken bis stürmischen Winden im Griff hat. Dazu kommt heute noch starke Bewölkung mit Regen dazu. So ist die Weiterfahrt neu auf Donnerstag angesetzt, wo die Wetteraussichten wieder viel mehr Vergnügen auf dem Wasser und höchstwahrscheinlich auch an Land, versprechen.
Sa.04.07.26 Greifswald - Wieck
Auch das x-te Lachs-Fischbrötchen schmeckte mir so gut wie das Erste. Hier an der Ostsee sind die Fischbrötchen-Stände omnipresent, und meistens sehr gut.
Der Wind lässt seit Donnerstag nicht nach und fegt mit Spitzenböen von 8 Beaufort (68kmh) über die flache Landschaft und die aufgewühlte See. Bei solchen Bedingungen hält sich der vernünftige Binnenschiffer im sicheren Hafen still. Das ist im schönen Greifswald gar nicht so schwierig.
Do.02.07.26 Frühsport
Heute war der erste und vielleicht einzige Tag mit unserem neuen Frühsportprogramm. Um 04:45Uhr, knapp nach dem Morgengrauen, waren wir wie vereinbart bereit zum Aufwärmen.
Nach ein paar Gähn-, und Jammer Übungen ging’s mit einer heissen Tasse Tee auf‘s Sofa, bereit die Schweizer Fussballnationalmannschaft bei ihrem 1/16 Finalspiel gegen Algerien tatkräftig zu unterstützen.
Unser Einsatz hat sich gelohnt, „wir“ siegten 2:0 und stehen jetzt im 1/8 Final dieser Fussball-WM.
Mi.01.07.26 Greifswalder Bodden
Eigentlich wurde Ilona für diese Expedition als Food Managerin angeheuert, aber wie wir im Video sehen können, stellt sie auch als Steuerfrau bei der nicht ganz leichten Überquerung des Greifswalder Bodden von Freest nach Greifswald ihre Frau.💨 Durch unsere zeitige Abfahrt in Freest wollte wir den angekündigten starken Winden und Wellen ein Schnippchen schlagen, aber vermutlich haben sich der Wind und die Wellen etwas ähnliches ausgedacht.
Bevor wir zum 2.Mal am herrlichen Anleger in Freest übernachteten, ging’ es noch nach Kröslin zum „Grossen Geschäft“, sprich zum Absaugen des etwas mehr als halbvollen Fäkalientanks, also etwa 600-700L Abwasser+Toilette. Nicht die angenehmste Arbeit, aber eben…….🤢
Di.30.06.26 💕64.Geburtstag von Ilona 🎂
Auch heute konnten wir nicht von den Fahrrädern lassen. Sie führten uns hinaus auf die Landzunge Alt Reddevitz, superschön eingebettet im Biosphärenreservat Südostrügen.
Die Zeit nagt nicht nur an den Hochufern in Rügen, nein sie nagt auch an uns Normalsterblichen ziemlich heftig, aber es gibt die grosse Ausnahme Ilona, an ihr scheint das Altern vorbeizugehen. Ich hoffe das bleibt noch lange so und freue mich auf alle kommenden, gemeinsamen Jahre.
Der Velohändler hat uns das Eintreffen der bestellten Teile gemeldet, damit endet für uns morgen die tolle Zeit im Fischer-Hafen Thiessow auf der Halbinsel Mönchgut.
Mo.29.06.26 Küste in Bewegung
Die Hochufer des Zickerschen Höftes liegen an der Westseite der Halbinsel Gross Zicker am Greifwalder Bodden. Das bis zu 30m hohe Kliff ist eines von den am stärksten von Abtragung betroffene Boddenufer.
Für uns war es ein herrlicher Velo-Ausflug mit einem guten Nachtessen im sehr stilvollen Taun Hövt.
So.28.06 26 Das Ostseebad Sellin
Noch nie zuvor hörte ich irgendwas von einem Ostseebad Sellin auf Rügen, eine schöne, voll auf den Tourismus ausgerichtete, Ortschaft. Vielleicht so etwas wie das St. Moritz von Rügen. Zweifellos ist die Seebrücke eine Hauptattraktion von Sellin, doch auch der Boulevard Wilhelmstrasse kann sich sehen lassen.
Auch Middelhagen lag auf der 30 km Radrunde durch die liebliche Landschaft der Halbinsel Mönchgut. All das war nur Dank der neuen E-Bikes möglich. Das hat uns heute so gut gefallen, dass wir kurz mit dem Gedanken spielten, das Boot zu verkaufen und mit dem Rad weiter zu reisen.😉
Sa.27.06.26 Matthias aus Freest
Matthias, seine Freundin, ihr gemeinsames Kind und der ein wenig inkontinente Hund waren 3Tage unsere Bug-Nachbarn im Hafen Thiessow. Von der Ostsee und dem Segeln weiss er sehr viel, ist aber auch allgemein ein sehr interessanter Mann, mit vielen Interessen und grossem technischen Verständnis.
Fr.26.06.26 Gross-, und Klein Zicker
Der Fischerhafen Thiessow liegt auf der Halbinsel Mönchgut. Das Dorf Thiessow, früher ein „Lotsendorf“ mit einem Turm am südlichsten Zipfel von Rügen, ist heute ganz auf den Ostsee-Tourismus ausgerichtet. Die beiden Zicker Dörfer liegen am Durchlass zum Zickersee. Gross Zicker ist sehr schön mit vielen, nach traditioneller Art, mit Schilfrohr gedeckten Häusern, das sogenannte Reetdach.
Unsere neuen Fahrräder kommen hier gut zur Geltung. Nach nur einer Woche wissen wir nicht mehr wie wir ohne sie leben konnten.
Do.25.06.26 Rügen-Markt im Hafen Thiessow
Dieser recht grosse „Märt“ findet jeweils Dienstag & Donnerstag auf dem Hafengelände statt. An solchen Tagen, wenn es einen richtigen Auflauf gibt und die Auto-, und Velo Parkmöglichkeiten ausgeschöpft sind, weiss ich mit Gewissheit, dass es auch Menschen gibt, die solche Märkte lieben und nicht nur solche Verächter, wie ich einer bin.
Unser erstes Bad in der Ostsee, an einem „unendlichen“ Sandstrand und im schützenden Strandkorb, war ohne Frage, das heutige Highlight 🏊🏻♀️
Mi.24.06.26 Fischerhafen Thiessow
Der Fischerei-, und Sportboothafen Thiessow liegt an der südöstlichsten Spitze der Insel Rügen auf der Landzunge Mönchgut. Um diesen Hafen zu erreichen ging es bei sehr ruhigen und schönen Bedingungen über den Greifswaldner-, und den Rügerischen Bodden. Der Hafen, mit seinem etwas heruntergekommenen Charme (passend zu dem Menschenschlag im Osten) ist superschön am Zicker See gelegen und durch eine Landzunge von der Ostsee getrennt.
Di.23.06.26 Ein Hauch Saint-Tropez
Der Hauch Saint-Tropez wird nicht etwa von den vielen, schönen und grossen Yachten erzeugt, nein der geht einzig und alleine von der hübschen Dame im Bildzentrum aus.
Heute endet unser Erstbesuch in Greifswald, aber wir kommen nochmals zurück um die Velo‘s zu komplettieren, eine Bestellung im Yachtshop und eine beim Hafenmeister abzuholen. Sowohl von der Marina Yachtzentrum als auch der Stadt selber waren wir sehr angetan.
Den Abschluss des Aufenthalts „Greifswald“ zelebrierten wir im herrlich gelegenen und mit einer guten Küche ausgestatteten Restaurant Fischer-Hütte.
Mo.22.06.26 Service-, und OBI-Tag
Wie im „wahren“ Leben folgt auch im Bootsleben auf den lazy Sonntag der „erbarmungslose“ Arbeits-Montag.
Bettzeugs & Kleider waschen, Bad & WC reinigen, Mückengitter und Fenster putzen, Lebensmittelschrank durchgehen, Seewasser Filter auswaschen, Ölstand am Motor, kontrollieren, Gasflasche nachfüllen, etc.
Und auf der Baumarktliste ist immer etwas das man kaufen könnte oder sollte.
So.21.06.26 Sommer-, und Schlemmersonntag
Die neuen, supertollen E-Bikes fuhren mit uns (und nicht etwa umgekehrt), nach Greifswald-Wieck, wo wir dringend wieder ein paar Kalorien aufnehmen mussten/durften.🍨
Das warme, schöne Wetter, die vielen Boote, die flanierenden Touristen und der anliegende Greifswalder Bodden gab uns das Gefühl irgendwo am Mittelmeer zu sein.
Sa.20.06.26 Mittsommer in Greifswald
Der Tag hat seinen Namen verdient, schön und lang. Die feuchtwarmen (düppigen) 28° liessen uns den ganzen Tag schwitzen.
Aber der Tag wird uns nicht wegen der Wärme in Erinnerung bleiben, denn heute machten Ilona & ich eine Probefahrt auf zwei Elektro-Klapprädern, diese E-Bike Premiere begeisterte uns so sehr, dass die beiden Velo‘s einen Platz auf dem Boot bekommen haben. Es fehlen noch ein paar Zubehörteile, aber die werden noch geliefert.🚴♀️👏
Fr.19.06.26 Yachtzentrum Greifswald
Vor dem Aufbruch über den Greifswalder Bodden, ging’s noch ein wenig zurück in die grosse und bestens ausgestattete Marina Kröslin. 300L Diesel und 500L Frischwasser tanken, 600L Abwasser absaugen und wir waren wieder bestens gerüstet für die Weiterreise.😊
In der fast vierstündigen Fahrt über das offene Gewässer, hatte eine riesige Anzahl von verschiedenen Mückenarten grosses Interesse an Ilona, mir und dem Boot. Aber irgendwann kurz vor Greifswald war es vorbei und wir haben das Ereignis überlebt.😳
Das Video entstand kurz bevor die Plage über uns hereinbrach.
PS: Steuerfrau sollte nicht am Handy herumfummeln, auch nicht auf hoher See!☹️
Do.18.06.26 Fischereihafen Freest
Der Fischereihafen Freest, am Greifswalder Bodden gelegen, hat auch ein paar wenige Gästeplätze, aber die liegen fantastisch und schon fast in den Dünen.
Ein Bodden ist ein flaches, buchtartiges Küstengewässer an der Ostsee. Es handelt sich dabei um, vom offenen Meer durch Inseln, Halbinseln oder schmale Landzungen, abgetrennte Lagunen. Der Begriff stammt aus dem Niederdeutschen („Boden/Grund“) und verweist auf die geringe Wassertiefe.
Ein super schöner Sommertag an der Ostsee.
Mi.17.06.26 Stadthafen Wolgast
Heute ging‘s durch den Peenestrom, ein Meeresarm der die Insel Usedom vom Festland trennt. Die Hauptstrasse, die das Festland und Usedom verbindet, wird durch diese schon ziemlich beeindruckende Hubbrücke immer wieder für die Schifffahrt unterbrochen.
Norbert begleitet uns mit seiner Elsa auf den ganzen 42km von Anklam nach Wolgast, das hatten wir im voraus so abgesprochen. Die erste längere „Etappe“ die wir gemeinsam mit einem anderen Boot zusammen absolvierten.
Leider konnte Norbert sein Boot beim Anlegen nicht mehr „aufstoppen“. Ein Support am Motor an dem der „Bautenzug“ befestigt ist, ist gebrochen. Er benötigt die Hilfe einer Werft und diese hat erst am Montag Zeit für die Reparatur, so wird er ein paar Tage in Wolgast verbringen.
Ein Bautenzug ist das Kabel mit dem das Gas und das Wendegetriebe mit dem Fahrstand verbunden ist.
Di.16.06.26 Wasserhochzeit
Wasserhochzeit ist nur einer von ein paar Bezeichnungen für den 9.Hochzeitstag. Da wären noch Fayencenhochzeit, Gläserne Hochzeit, Keramikhochzeit, Kristallhochzeit, Ochsenhochzeit, Porzellanhochzeit und die von uns gewählte, zu unserer Reiseart passende Wasserhochzeit.
Sehr passend hat sich endlich auch das Wetter beruhigt. Der Wind hat nachgelassen, die Sonne zeigt sich zumindest zeitweise wieder und die Temperaturen nähern sich mit 21° doch wieder sommerlichen Werten an. Unserer morgigen geplanten Weiterfahrt steht nichts mehr im Wege.
Dank der Wetterkapriolen besuchten wir doch noch, das dem Flugpionier Otto Lilienthal gewidmeten Museum in Anklam.
Sa.13.06.-Mo.15.06.26 Anleger Anklam
Wir feiern nicht nur Geburtstage und Hochzeitstage, wir feiern monatlich immer den Dreizehnten, seit dem 13.01.2013, den Tag unseres Zusammenkommens, heute ist es zum 161 Mal.🥂
Sonntag
Es kam wie vorhergesagt, viel und heftiger Regen begleitet von starken Windböen. Ein kurzes Sonnenfenster ermöglichte einen ebensolchen Spaziergang, wobei uns doch noch ein paar Tropfen erreichten.
Montag
Der Starkregen hat sich verabschiedet, nicht aber der Wind, der hält sich weiterhin tapfer. So sind wir am liebsten immer noch in „der guten Stube“ auf dem Boot. Aber Wetterbesserung ist in Sicht, ab morgen soll der Starkwind vorbei sein.
Fr.12.06.26 Hafen Stolpe
Wenn die Seeadler nicht für ein schönes Foto stillhalten, kommen zwei Kormorane, Namensgeber für unseren Bootstyp, ins Bild.
Die Wettervorhersage, insbesondere die angesagten Windböen für die nächsten Tage, zwingen uns zu ein paar Überlegungen, was den weiteren Reiseverlauf angeht. Auf den Flüssen/Kanälen sind die starken Winde für unser Boot und uns nur beim An-, und Ablegen problematisch, Aber nach der Peene geht‘s auf die offenen Gewässer Peenestrom, Achterwasser und Greifswalder Bodden, und dort können diese Winde schnell einmal sehr unangenehme Wellen aufbauen.💨⛈️
So liegt die „ILONA“, jetzt gut vertäut am Stadtanleger in Anklam, wo wir unser herrliches Bootsleben 🥐 geniessen und die Winde entspannt über uns hinwegziehen lassen. Ab Mittwoch sollte es dann wieder weitergehen.
Do.11.06.26 Stadtanleger Loitz
in der Kleinstadt Loitz ist sehr vieles schon richtig hübsch, aber es hat auch noch einige „Ruinen“ im fotografierten Beispiel wird eine solche durch ein sehr schönes Wandbild etwas aufgewertet.
Im ganzen von uns bereisten Deutschen Osten sind uns sehr viele wunderbare Wandbilder aufgefallen, das scheint „ansteckend“ zu sein.
Obwohl die Binnengewässer sehr gut vernetzt sind, gibt es immer wieder Sackgassstrecken, wie hier auf der Peene. So besuchen wir auf dem Rückweg Richtung Ostsee teilweise neue Orte oder wir nehmen die Anleger die uns sehr gut gefallen haben, oder wo es ein tolles Restaurant gibt, oder wo es uns aus anderen guten Gründen noch einmal hinzieht. In Loitz kommen fast alle Gründe zusammen.
Mi.10.06.26 Peene Marina/Stadthafen Demmin
Norbert legte seine etwas wacklige Elsa bis zu Öffnung der Drehbrücke Demmin an unsere ziemlich stabile ILONA. Wir hatten uns schon im Hafen Malchin unterhalten.
In Demmin, dieser 10‘000 Einwohnerstadt an der Peene, kam es zum Ende des 2.Weltkrieg zum grössten Massensuizid in der Deutschen Geschichte. Etwa 1000Personen nahmen sich nach dem Einmarsch der Roten Armee im April/Mai 1945 aus ideologischer Verblendung, aus Angst vor Vergeltung, Mord, Totschlag, Plünderungen und Vergewaltigungen das Leben. Wobei dabei viele Eltern ihre Kinder mit in den Tod nahmen, oder besser ausgedrückt ermordeten! ✝️
Di.09.06.26 Stadthafen Malchin
Zeit um die Getränkereserven aufzufüllen und sonst noch einiges in unserem „Lieblingsladen“ Netto einzukaufen und einen Blick auf unsere gestrige Anfahrt auf der Peene zu werfen.
Die Fahrt begann mit der Öffnung der Drehbrücke Loitz um 07:20Uhr (nächste Öffnung um 11:00) in einer herrlichen und sehr ruhigen Morgenstimmung. Die nächste Drehbrücke stand uns in Demmin im Wege und diese öffnet um 09:00 und dann erst wieder um 12:50Uhr. Um die 09:00 Uhr Öffnung zu erreichen, hielten wir unser Reisetempo immer zwischen 8-9kmh und erreichten die Drehbrücke pünktlich um 08:55👏
Die Peene ist auf ihrer ganzen Länge ein wunderbarer, inmitten eines Naturparadies gelegenen, natürlich fliessender Fluss, dessen schönster Abschnitt zwischen Demmin und dem Kummerower See lieg.
Da sich nebst der Naturkulisse auch die Sonne von der besten Seite zeigte, waren diese 42 Flusskilometer Bootsfahrt etwas vom besten das wir bisher erleben durften. 🤩
Mo.08.06.26 Stadthafen Malchin
Der Hafen hiess bis vor ein paar Jahren Wasserwanderrastplatz Koesters Eck, wo mehrere Anbieter/Gruppen in Untermiete sind, so auch Kuhnle Tours die hier vier Charterboote stationiert haben, die von Monika & Jerzy betreut werden.
Ich wollte ein Paket mit einer neuen Brille an ihre Adresse senden lassen. Leider scheiterte dieses Vorhaben an einer Zollformalität, und das zwischen der Schweiz und Deutschland. So etwas ist absurd, das macht mich nur traurig. 😳 😢
Ein sehr trauriger Nachtrag
✝️ Am Fr. 19.Juni 2026 verstarb Jerzy völlig überraschend mit 73 Jahren.
Unsere Gedanken sind bei Moni und ihrer Familie.
So.07.06.26 Drehbrücke in Loitz
Die Drehbrücke über die Peene hat geschlossen eine Durchfahrtshöhe von 1.75m. Bei weitem zu wenig, dass die Flusskreuzfahrtschiffe, die Frachtschiffe (nur noch wenige) und die Sportboote, wie das unsere, auf ihrem Weg zum Kummerowersee, der Quelle der Peene, sie passieren könnten.
24cm Gefälle hat dieser Fluss auf seinen fast 100km von West nach Ost in den Peenestrom zwischen dem Stettiner Haff und dem Achterwasser an der Ostsee.
Bläst jetzt aber über mehrere Tage ein steifer Ostwind, dreht die Fliessrichtung von Ost nach West und der Fluss strömt zurück in den Quellsee.
Sa.06.06.26 Marina Loitz
In der Peene leben/schwimmen mehr als 35 Fischarten, eine einzigartige Vielfalt. Alle die wir bis jetzt kennenlernen durften, wurden auf einem Teller serviert und waren meistens sehr lecker.
Eine schöne und sehr gute Forelle schwimmt jetzt auch nicht mehr in der Peene, denn sie wurde uns im ehemaligen Bahnhof, der jetzt das Restaurant „Peene Gleis“ beherbergt und keine Geleise mehr hat, serviert.🤪
Fr.05.06.26 Mein 67.Geburtstag
Und schon wieder ist ein Jahr vorbei (ich stehe kurz vor meinem 70.Geburtstag😳). Fast unbemerkt vergeht die Zeit, ganz egal was man macht oder wo man sich aufhält; die Zeit verrinnt! Doch richtig bewusst wird mir das erst jetzt, wo ich Pensionär bin. Vielleicht wäre das ein guter Grund nie in Rente zu gehen. Aber jetzt wo es schon so ist, versuche ich das Beste daraus zu machen…..😎
Das Gutshaus Stolpe, mit dem eleganten Ambiente, der feinen französisch-mediteranen Küche, und den leckeren Getränken ist nicht der schlechteste Ort um allen, sich einschleichenden „Deprogedanken“ bis zum nächsten Geburtstag ein Ende zu setzen.
Dabei bereitete mir Ilona schon ein Superstart in den Geburtstag, eine leuchtende Happy Birthday Girlande, zwei tolle neue T-Shirts und eine gefühlvolle Karte mit dem etwas schmeichelhaften Titel: „Auch Supermänner werden älter!“🙏💕
Do.04.06.26 Wasserwanderrastplatz Stolpe
Der Seeadler auf dem Bild ist der grösste Adler Europas hat eine maximale Spannweite vom 2.6m. Nebst dem Seeadler leben hier im Naturpark Flusslandschaft Peenetal noch der Fischadler und der etwas kleinere, sehr seltene und vom aussterben bedrohte Schreiadler. Wir sichteten schon mehrere Seeadler, aber ein besseres Bild wollte uns bis jetzt noch nicht gelingen.
Der kleine Hafen Stolpe an der Peene ist der schönste, gepflegteste und in die herrlichste Landschaft eingebettete, den wir bis jetzt besuchen durften.
Aber als wäre das alles nicht schon genug des Guten, werden wir im historischen Restaurant Stolper Fährkrug auf‘s vorzüglichste verköstigt.
Mi.03.06.26 Ein wenig Heimweh
Ausgelöst wurde es durch die excellence coral, ein Flusskreuzfahrtschiff mit dem Heimathafen Basel, das vor der Hubbrücke in Anklam wartete.
Wir sind nicht so die Museumsgänger, aber heute war, mehr den Umständen geschuldet, eine der wenigen Ausnahmen eines Besuchs. Das grosse Steintor aus dem 13.Jh. ist das einzige Stadttor, welches den 2.Weltkrieg unbeschadet überstanden hat und bietet nebst der Weitsicht, derentwegen wir hingingen, auch Platz für ein kleines aber feines Museum.
Der aber mit Abstand berühmteste Bürger der Kleinstadt Anklam ist Otto Lilienthal, seines Zeichens nichts weniger als der Erfinder der ersten flugfähigen Apparaturen und somit der Wegbereiter der ganzen Luftfahrt.
Di.02.06.26 Sportbootkai in Anklam
Die erste Stunde auf dem Stettiner Haff, mit mir am Steuer war wunderbar ruhig und entspannt, doch kaum hatte Ilona das Ruder übernommen, nahm der Wind und damit auch die Wellen wieder zu. Eigentlich ist es erstaunlich das wir noch nie seekrank wurden, aber ich will es nicht heraufbeschwören, von mir aus darf es so bleiben.🤮
Bevor ein Boot wie unseres nach Anklam und die Peene einfahren kann, muss sich die Eisenbahn-Hubbrücke öffnen. Auf die Durchfahrtshöhen müssen wir gut acht geben. Diese Brücke hat geschlossen eine Durchfahrtshöhe ab Wasserlinie von 2.40m. Die ILONA misst ab dem Wasser, mit einer kleinen Sicherheitsmarche mit Bimini (Beschattung) 3.9m und ohne 2.9m überall wo die Brücken tiefer sind heisst es für uns umdrehen!😯
Mo.01.06.26 Der Hafen-Graureiher
Der Stadthafen von Ueckermünde hat einen „Hafen-Graureiher“der alle geeigneten Boote besucht und sie auch nach Reiherart makiert, das heisst er hinterlässt ziemlich viele Kotspuren. Unsere schöne, neue Dachrehling scheint geradezu für ihn gemacht worden zu sein.
Von hier aus hat er auch einen perfekten Überblick über „seinen“ Hafen. Das Bild verdanke ich unserer Bootsnachbarin Heidi, die wir zusammen mit ihrem Mann Jürgen zum dritten Mal antreffen.
So.31.05.26 Stadthafen Ueckermünde
Die 9‘000 Seelen-Stadt liegt an der Uecker, welche ins Stettiner Haff mündet.
Ein Haff, international meist Lagune genannt, ist eine flache Meeresbucht die durch vorgelagerte Sandbänke oder schmale Landzungen sogenannte Nehrungen weitgehend vom offenen Meer abgetrennt ist. Das Wasser ist meist Brackwasser, ein Gemisch aus Süsswasser durch einmündende Flüsse, und Salzwasser vom offenen Meer. Haffs sind sehr flach, oft nur wenige Meter tief. Sie sind nur durch wenige, schmale Durchlässe die sogenannten "Tiefs" mit dem offenen Meer verbunden. Der Begriff ist vor allem an der Ostsee gebräuchlich.
„Unser“ Stettiner Haff war auch heute sehr unruhig, und weil die Stellnetze der Fischer bis fast in die Fahrrinne reichen, mussten die Steuerfrau und der Steuermann höchst konzentriert bleiben.
Sa. 30.05.26 Hafen Trzebiez PL
Hafenkräne, Werften und allerlei nicht definierbares säumte den ersten Teil unserer Weiterfahrt von Stettin. In dieser Kulisse wirkt uns Boot sehr klein.
Stake Winde von 4 bis 6 Beaufort (24-45kmh) beschäftigten mich so sehr, das ich den grossen Frachter hinter mir erst bemerkte als er sein imposantes Horn brummen liess.
Bei solchen Winden stehen wir eigentlich lieber im Hafen, aber eben……. Morgen, wenn wir dann ganz raus auf das Grosse Stettiner Haff fahren, soll sich der Wind laut Prognose stark beruhigen, und sollte dem nicht so sein, bleiben wir im Hafen!
Fr.29.05.26 Zentralfriedhof Stettin
Es gefällt uns sehr gut in Stettin, eine lebendige, grosse und doch recht übersichtliche Stadt.
Der Zentralfriedhof ist unter den Top 10 der touristischen Highlights aufgeführt. Ob das etwas über Stettin aussagt kann ich nicht beurteilen, aber das war der schönste und einzigartigste Friedhof den ich jemals gesehen habe, und ich habe schon sehr viele dieser letzten Ruhestätten gesehen.
Do.28.05.26 Szczecin/Stettin Polen
Für eine Stadt mit 400‘000 Einwohnern ist der Zugang ein richtiges Nadelöhr, aber vielleicht kommen auch nicht alle mit dem Boot in die Stadt in den sehr zentral gelegenen Sportboothafen NorthEast Marina.
Im Olga Wizard Studio versuchte Olga das Beste aus meiner immer spärlicher werdenden „Haarpracht“ zu machen. Aber siehe da, 30 Minuten später verliess ich das Studio bestens gelaunt und um mindestens 10Jahre verjüngt.😎🧔♀️
Heidi & Jürgen aus Mitteldeutschland sind schon seit 35Jahren immer wieder auf den Europäschen Gewässer unterwegs. Oft in der Nord-,und Ostsee. Eine sehr nette Begegnung, schon in Schwedt/Oder und jetzt noch einmal in Stettin.
Mi.27.05.26 Hafen Mescherin
Das Dorf Mescherin liegt unmittelbar an der polnischen Grenze, ab hier wird die Westoder zu einem rein polnischen Fluss.
Heute Morgen verabschiedeten wir uns noch von Vreni&Peter einem Paar aus dem Zürcher Oberland, das schon seit 13Jahren jeweils im Frühjahr-Sommer für 4Monate mit ihrem Boot unterwegs sind. Wir wünschen den Beiden, sehr netten und erfahrenen Seefahrern, noch viele tolle Jahre mit ihrem Boot. (Die beiden Masten liessen sie für diese Saison in einer Werft an der Ostsse)
Di.26.05.26 Postfiliale 431 in Schwedt/Oder
Ab Stettin in Richtung Ostsee brauchen die Freizeitkapitäne wie ich, den SBF-See (Sportbootführerschein See), bekannt auch als Küstenschein, der in den Deutschen Gewässer vorgeschrieben ist. 12Seemeilen ab der Karten-Küstenlinie beginnt die Hochsee, und dort braucht es für Privatpersonen die keine gewerbliche Fahrt machen, keinen Führerschein.
Leider kam dieser Führerschein erst nach unserer Abreise zuhause per Einschreiben an. So musste zuerst eine Person bevollmächtigt werden diesen Brief bei der Post abzuholen und dann, Postlagernd an eine Deutsche Filiale zu senden. So konnte ich heute den Führerschein in Schwedt abholen, 40km vor Stettin, also praktisch im letzten Moment.
Mo.25.05.26 „Lazy“ Pfingstmontag
Nebst viel Faulenzten, sünnelen, bädele und „Aperölen“ bot sich der Tage auch für eine Bett-Wäsche an.
Schwedt/Oder hat 33‘000 Einwohner und ist eine richtig schöne Kleinstadt, die einzige in Deutschland mit dem offiziellen Beinamen Nationalparkstadt, bezugnehmend auf den Nationalpark Unteres Odertal.
So.24.12.26 Pfingstsonntag in Schwedt/Oder
Wir nutzten diesen schönen ruhigen Sonntag für die Montage der neuen Polsterung an der Bett-Rückwand. Ob sich das so bewährt wie wir uns das vorstellen kommt erst noch aus, wir werden sehen……
Hier in dieser sehr schönen und weitläufigen Gegend würden zwei kleine Fahrräder schon sehr nützlich sein. 🚴♀️
Sa.23.05.26 Hafen Stroam Camp in Schwedt
Endlich ist es soweit,👏 der Ort ist perfekt, das Wetter fantastisch, die Lufttemperatur sommerlich und das Wichtigste, die Wassertemperatur mit 19° schon sehr angenehm. So konnte ich nach fast 5 Wochen auf dem Boot, endlich zum ersten Mal ab dem Boot ins Wasser hüpfen 🙌🏊🏻♀️
Fr.22.05.26 Hafen Oderberg
Der Hafen Oderberg ist auch ein Erlebnis , aber das komplette Gegenteil des hoch technisierten Hebewerks. Sehr viel Natur, viel Ruhe ausgenommen die Vögel, ein sehr ausdauernder Kuckuck und die umtriebigen Frösche.
Das alles in einer herrlichen Abendstimmung bei angenehmen Temperaturen und einem unkomplizierten Hafenmeister.☀️
Fr.22.05.26 Schiffshebewerk Niederfinow
Ein richtig beeindruckendes Bauwerk ebnete uns heute den Weg von der Havel-Oder-Wasserstrasse an die Alte Oder und morgen dann an die Westoder.
Das Schiffshebewerk Niederfinow beim gleichnamigen Dorf ist seit 2022 in Betrieb und steht direkt neben dem „Alten“ von 1934, welches immer noch in Betrieb ist.
Die neue „Badewanne“ ist 115m lang und kann 9800 Tonnen über eine Höhe von 36m bewegen. Eine faszinierendes Erlebnis, das wir zusammen mit einem Polnischen Schubverband machten. (Unser Boot wiegt betankt ca.18Tonnen)
Das Bild entstand bevor die Fahrt nach unten losging. 🫣
Do.21.05.26 Hafen Marienwerder
Im zweiten Anlauf wird die Oder hoffentlich zu erreichen sein. Die Havel-Oder-Wasserstrasse führt nach Hohensaaten und von dort auf die Westoder. Auf dieser Verbindung sind einige Schubverbände und Frachtschiffe unterwegs.
Hier in Marienwerder sind wir vielleicht noch nicht “am Ende der Welt“ aber gefühlt schon sehr nahe.😳
Mi.20.05.26 Hafen Hennigsdorf
An der Schiffsbunkerstation Gersbeck, einem „Tankerschiff“ in Spandau konnten wir seinen letzten GTL-Diesel (das Beste vom Besten! Aussage Tankstellenbetreiber) beziehen. Der Notstand ist dem Irankrieg geschuldet, da die Raffinerie von Shell durch einen Angriff schwer beschädigt wurde. Für 2.8Euro pro Liter sollte dieser Diesel schon sehr gut sein. Wenn man dann noch die tolle und freundliche Bedienung mitrechnet, ist es fast schon ein „Schnäppchen“🤪
Einmal mehr zog in Hennigsdorf ein Gewitter auf, aber heute hatten wir schon angelegt bevor es los ging.👏⛈️
Mo.18.-Di.19.05.26 Wasch-, und Basteltage in Teltow
Wenn das Wetter stimmt und das Boot am Landstrom angeschlossen ist, dann überkommt uns von Zeit zu Zeit das Bedürfnis nach einem Putz-, und Waschtag.
Beim Waschen halten wir es wie Zuhause, jedes macht seine Wäsche selber. Beim Putzen gibt es keine solche Aufteilung, ausser bei den Badezimmern, wo auch jedes seines reinigt und den „ganzen“ Rest wird laufend nach Bedarf erledigt.
Im OBI Markt Berlin-Steglitz gabs die idealen Polster-Elemente zur Verkleidung der Wand beim Kopfteil des Bettes. Bis jetzt glauben wir einfach, dass es gut wird; die Montage muss allerdings noch gemacht werden.
So.17.05.26 Stadthafen Teltow
Das Typengleiche aber 5 Jahre ältere Boot Delphin stand schon im Hafen-Teltow am Teltow-Kanal als wir dort ankamen. Es folgte ein sehr netter Austausch mit Bart&Elvira über was beim jeweiligen Boot wie umgebaut wurde.
Der Teltow-Kanal ist die südliche Umfahrung von Berlin und meistens, wie hier in Teltow, die Stadtgrenze.
Ich getraue es fast nicht zu erzählen aber ich habe heute, und das wohlgemerkt vor dem Apero, die zweite Gleitsichtbrille beim Anlegen im Hafenwasser versenkt.
Das macht mich nur noch traurig. 😢 sehr traurig. Aber die super guten gefüllten Peperoni mit Salat liessen den Schmerz etwas abklingen.
Sa.16.05.26 Hafen Wendenschloss
Der Spree-Oder-Kanal mag auf den ersten Blick langweilig erscheinen, aber mir hat er sehr gut gefallen und man darf am Steuer nicht nachlässig werden, da immer wieder einmal ein grosser Schubverband den Wasserweg kreuzt.
Fr.15.05.26 Stadtanleger Fürstenwalde
Anstatt auf der Oder Richtung Ostsee , ging‘s auf dem Oder-Spree-Kanal 50Km zurück nach Fürstenwalde. Heute hatte es noch mehr Fischer mit ihren Zelten entlang des Kanals als bei unserer Hinfahrt. Es hat nur wenige Häuser auf dieser Strecke, dafür ist ein ganz schönes unter ihnen.👍
Do.14.05.26 Himmelfahrt, Vater-, und Männertag..….
…..das sind die in Deutschland üblichen Namen für unserer Auffahrt und es endet in viele Fällen mit einem masslosem Besäufnis.
Ein immer wieder wirksames Hausmittel zur Frust Bewältigung ist ein gutes Essen mit einem Glass Wein, und das hat auch heute bestens gewirkt. Aber auch Eisenhüttenstadt und speziell der Ortsteil Fürstenberg/Oder haben viel dazu beigetragen, dass sich unsere Laune heute schon wieder im Hoch befindet. Ganz anders das Wetter, das wechselt munter zwischen herrlichem Sonnenschein und starken Regengüssen.
Speziell empfehlen möchten wir das Speiserestaurant „Zum Kietz“ an der Promenade Bollwerk, das mit gutem Essen, einem ansprechenden Ambiente und sehr freundlicher Bedienung aufwartet.
Mi.13.05.26 Hafen MYC Eisenhüttenstadt
Der Motoryachtclub Eisenhüttenstadt hat seinen schönen und ruhigen Hafen in einem alten Industriekanal bei Km125 der Spree-Oder-Wasserstrasse. Der Empfang und die Einweisung durch Hafenmeister Joachim König (im Nebenamt) war freundlich und kompetent, geprägt vom für die Ostdeutschen typischen versteckten Charme und dem sehr trockenen Humor.
Leider verging mir das Lachen, als er meinte mit unserem Boot könnten wir nicht auf die Oder weiterreisen, da der Wasserstand zwischen Eisenhüttenstadt und Frankfurt a.d. Oder höchstens noch Boote mit 50cm Tiefgang zulassen würde. Wir haben einen Tiefgang von 75cm!
Welch ein Frust, ich hatte mich schon vorbereitet und informiert, aber leider nicht gut genug. Das war Lehrgeld, das ich als absolutes „Boot Greenhorn“ immer wieder einmal zu bezahlen habe. 😢
Di.12.05.26 Stadtanleger Fürstenwalde
Ich kann nicht sagen ich hätte nichts gewusst, den ich wurde gewarnt von der sehr langweiligen Kanalstrecke auf der Spree-Oder-Wasserstrasse zwischen der Schleuse Wernsdorf und Fürstenwalde auf unserem Weg an die Oder. Aber das waren fantastisch schöne 30km mit fast nur Wasser und Wald. Etwa in der Hälfte, bei KM 50 der Karten-Kilometrierung konnten wir endlich die Poggia-Kugeln einspielen die wir schon die ganze letzte Saison mit dabei hatten und mein Sieg ist fast schon als Wunder einzustufen,💪 Da ich sonst bei allen anderen Spielen chronisch verliere.
So.10.-Mo.11.05.26 Stadtanleger Zeuthen
Ein super Anleger, direkt an der netten kleinen Ortschaft im Landkreis Dahme-Spreewald am Zeuthener See.
Bei dem von einer Kosovarischen Familie geführten „Italiener“ hing draussen ein grosses Transparent mit den Spruch: „Die Welt gehört dem, der sie geniesst“ von Giacomo Leopardi.
Das inspirierte meine Liebe Schöne zu dem Foto mit Text. 😊
Fr.08.-Sa.09.05.26 Marina Wendenschloss
Gelegen am Fluss Dahme, im Stadtteil Köpenick und Teil der Spree-Oder-Wasserstrasse ist diese Marina zwar keine Schönheit aber sehr praktisch, freundlich, ruhig und in der Nähe des guten Ristorante Al Porto.
Ab dem Anleger Insel der Jugend (wir brauchten um an Land zu kommen eine spezielle Altersbewilligung) ist der Treptow Park einfach zu erreichen. Im Park ist auch das Sowjetisches Ehrenmal, eine riesige Anlage. Friedhof von 7‘000 Sowjetischen Soldaten, die bei der Zerschlagung der Deutschen NS-Herrschaft ums Leben kamen. Am 8.Mai 1949 wurde das Ehrenmal eingeweiht, und ist seither eine Gedenkstätte weit über Deutschland hinaus.
Do.07.05.26 Friedrichstadt-Palast Berlin
BLINDED by DELIGHT heisst das Musical (Grand Show), das aufgeführt wurde und zu dem Ilona eingeladen hatte.
Nach Angaben des Betreibers ist es die grösste Theaterbühne der Welt. Entsprechend war die Bühnentechnik, die Lichtshow und der Sound.
Ilona hat die gut 2stündige Vorstellung sehr gut gefallen, ich verstehe nicht viel davon, aber was ich sagen kann: der Prosecco im sehr schönen, grosszügigen und über mehrere Etagen angelegten Foyer mundete hervorragend.🥂
Mi.06.05.26 Anleger Urban Kreuzberg
….das ist der Anleger, den es nur noch in meinen Karten und Führer gibt. Aber noch haben wir alternative Möglichkeiten und die Zeit in der unser Boot mit uns zusammen im Berliner Rummelsburger See vergammeln wird, kann noch etwas warten.
Es kann aber schon immer wieder vorkommen das z.B. eine Schleuse wegen einer Unpässlichkeit des Schleusenwärters nicht in Betrieb ist (gestern an der Oberschleuse passiert) oder dass es an einer Kanalbaustelle nur noch mit Hilfe der Bauarbeiter weiter geht (so heute auf dem Landwehrkanal). Dieser Berliner- Einbahnkanal der nur von Ost nach West befahren werden darf, wird von einer Unmenge Brücken überspannt, einige davon so knapp über dem Wasser, dass wir mehrere Male Angst um den Bootsaufbau hatten.
Nach überstandenen Herausforderungen liegt das Boot wieder am Anleger Charlottenburger Ufer. Ende gut, alles gut! 👍
Di.05.05.26 Citymarina Berlin
In Berlin Mitte, dem Zentrum der Deutschen Politik, sieht die Spree in der Karte aus wie eine Schlange und der Schiffsverkehr unterliegt gewisse Beschränkungen.
Sportboote ohne zugelassenes und eingeschaltetes Funkgerät, dürfen die 5.7km Stecke zwischen dem Anleger Bundesratsufer und der Mühledammschleuse in der Zeit von 10:00Uhr morgens und 19:00Uhr abends nicht befahren. So waren wir mit unserem Funk ausgerüsteten Sportboot sehr einsam unter all den Fahrgast-,Polizei-, und Arbeitsschiffen.
Da ich das Funkgerät heute zum ersten Mal benutzte, war ich völlig überfordert mit all den Annäherungsalarmen. Wenn das Funkgerät eingeschaltet ist, erscheinen auf meinen Plotter (GPS-Bildschirm) alle Schiffe mit ihrer Position, ihrem Namen oder der zugeteilten Funknummer und bei jeder solchen Annäherung geht auf meinem Funkgerät ein Alarm los, den ich quittieren muss. Bis ich nur einmal verstand um was es hier eigentlich geht, und das bei diesem Schiffsverkehr……🥵
Leichter Regen begleitete unser Fahrt durch Berlin Mitte, die ersten Regentropfen seit 14Tagen!
Mo.04.05.26 Berlin Charlottenburg
Wir sind auf der Spree, der Fluss der durch Berlin fliesst. Der 24h Anleger heisst Charlottenburger Ufer. An einem solchen Anleger dürfen die Boote für 24h anlegen, es hat keinerlei Infrastruktur. Das ist auch meistens der Hauptunterschied zwischen einem Hafen und einem reinen Anleger, aber auch hier gibt es diverse Abstufungen.
Für das Quartier Namensgeber ist das Schloss Charlottenburg eine grosszügige Anlage, wobei wir nur den Schlosspark besuchen konnten, das Schloss selber, hat am Montag Ruhetag.😳
Auf der Spree herrschte trotz Vorsaison schon reger Ausflugsverkehr
So.03.05.26 Spandauer-Altstadt
Nebst einer recht schönen Altstadt hat es auch ein eindrückliches und sehr schönes Brauhaus in dem auch tatsächlich Bier gebraut wird. Das von uns probierte war sehr lecker.
Doch das Essen auf dem Boot, kredenzt von der Food Managerin Ilona ist so gut, dass wir (ich) gar nicht mehr so gern ins Restaurant gehen.🤪
Sa.02.05.26 Spandauer-Zitadelle
Spandau, das eigentlich älter als Berlin ist und seine Stadtrechte 1232 bekam, wurde 1920 von Berlin einverleibt und heisst heute Berlin-Spandau.
Von der alten Festungsanlage ist nicht viel übrig geblieben. Die Zitadelle mit dem Juliusturm ist aber noch recht eindrücklich auch wenn heute im sehr grosszügigen Innenhof eine Oldtimer Veranstaltung stattfand.
Ilona hat sich jetzt doch noch für einen „neuen“ Mercedes entschieden, ein ideales Freizeitauto und an Freizeit sollte es uns nicht fehlen.😊
Fr.01.05.26 Berlin-Spandau
Etwa 5km vor Berlin-Spandau geht es, wie im Video ersichtlich, noch sehr beschaulich zu. Von einer nahenden Grossstadt ist nichts zu merken. Der Altstadthafen ist sehr gut besetzt, doch auch dort ist es sehr ruhig und wir hören und sehen sehr wenig von den 1.Mai Festivitäten.
"Gott straft sofort" und in meinem Fall auch ziemlich angemessen. Am Donnerstag konnte mein Matrose nichts recht machen und ich ermahnte sie, in einem ziemlich üblen Ton, doch bitte besser aufzupassen, ansonsten würde sie einmal noch ihre Mütze, ihre Brille oder noch schlimmer, ihre Hand verlieren. Es tat mir leid, ich entschuldigte mich und war moralisch schwer angeschlagen, das war nicht Strafe genug!😟
Beim Anlegen in Spandau war ich so unsorgfältig, dass sich meine supergute, bifokale Kapitäns-Sonnenbrille auf Nimmerwiedersehen im Hafenbecken versenkt hat. 😥
Do.30.04.26 Oranienburg
In der Havel-Oder-Wasserstrasse verkehrt auch die Berufsschiffahrt und entsprechend sind die Schleusen dimensioniert.
Die ersten drei Schleusen auf dem Weg nach Oranienburg waren in der Oberen Havel-Wasserstrasse und noch etwas kleiner, die Schleuse Lehnitz war die erste richtig Grosse. Nach der Einfahrt eines Frachtschiffes, durften wir uns hinten anschliessen, gut festmachen und hoffen, dass es nicht turbulent wird. Alles ging gut, das riesige Schleusentor öffnete und entliess uns wohlbehalten ins Unterwasser.
Mi.29.04.26 Zehdenick
Auf der 38km langen Stecke von Himmelpfort nach Zehdenick macht die Havel, ein Fluss der manchmal zum Kanal wird, eine unmenge Biegungen, Kurven und 2-3 mal auch ein richtige Schlaufe wie auf dem Bild gut zu erkennen ist. Ein sehr schönes und ruhiges Teilstück mitten durch eine Landschaft in der sich Bieber, Fuchs und Hase gute Nacht sagen.
Seit unserer Ankunft in Rechlin ist es nur schön mit sehr vielen Sonnenstunden, aber durch den Nordost-Wind fühlen sich die 13°-18° Grad doch etwas frisch an und in der Nacht zeigt das Thermometer nur noch 4°-1° Grad.🥶 Da heisst es enger Zusammenrücken und zur Not die Heizung anlassen. 🥵
Di.28.04.26 Himmelpfort
Als wir im letzten Jahr die Schleuse Himmelpfort passierten, dachten wir der Himmel warte auf uns. Aber da passierte leider gar nichts!
Jetzt versuchen wir es direkt mit einem Brief an den Weihnachtsmann der hier im Dorf einen eigenen Briefkasten hat und die Briefe werden tatsächliche auch alle beantwortet, aber leider nicht von der Assistentin des Weihnachtsmanns sondern von extra eingesetzten Damen der Deutschen Post.
Der Anleger Himmelpfort, unterhalb der Schleuse gelegen und betrieben vom Verein WSG Stolpsee eV Himmelpfort, ist allerliebst und passend zum Dorfnamen eingebettet in eine himmlische Landschaft. In unserer top ten Liste der Übernachtungsplätze rangiert er ganz weit vorne.
Mo.27.04.26 Fürstenberg
Auf derselben Hausmauer stand letztes Jahr folgender Spruch:
Manchmal ist alles schön. Manchmal ist alles scheisse. Machmal ist alles ganz schön scheisse.
Ich denke das kennen wir alle etwa so, aber heute war es bei uns ganz richtig schön☀️……und ein wenig anstrengend. 😳
So.26.04.26 Kleinzerlang
Die 1. (und einzige) Matrosin ist bereit, der Kapitän tut so hätte er alles im Griff, das Wetter ist perfekt, der Motor läuft, also Leinen los für den Reisestart in die 2.Bootssaison. Das Tagesziel ist der Hafen Boot&Mehr in Kleinzerlang, ein Hafen den wir gut kennen und immer wieder sehr schön ist. (Leider ist das Wasser im kleinen Pälitzsee mit 13° noch etwas gar kalt zum Baden🥶)
Auch die ersten drei Schleusen sind kein Problem, die Erinnerung kommt sehr schnell zurück und was wir schon im letzten Jahr feststellen konnten: mit dem Boot zu Reisen ist einfach nur unglaublich schön! 🤩
Ein super leckerer Spargelgratin zum Nachtessen (von der Matrosin, die auch noch Köchin ist), rundeten den Tag ab.
Sa.25.4.26 Captain‘s Inn
Das Restaurant Captain’s Inn in der Marina Müritz werden wir schwer vermissen. Mit diesen Gedanken ging’s heute zum vorläufig letzten Nachtessen zur Gastgeberin Doreen. Sie stammt aus Schwendt an der Oder, einer Grenzstadt zu Polen, deren Besuch sie uns auf dem Weg an die Ostsee ans Herz gelegt hat.
Fr.24.04.26 Marina Müritz
Der Plan ist am den 26.4.26 den Heimathafen zu verlassen und dann für längere Zeit unterwegs zu sein. Das heisst etwa 1100L Frischwasser aufnehmen, was einfach und sehr kostengünstig ist. Da aber der Schiffsmotor leider nicht mit Wasser sondern mit Diesel läuft, musste auch dieser Tank mit 520L gefüllt werden, was in den jetzigen „Blockadenzeit“ ziemlich übel und schmerzhaft ist.
Ein sehr leckeres Mittagsessen von der Food-Managerin Ilona liess uns diese Schmerzen aber wieder vergessen. Zum Abschluss gab es noch ein sehr gutes Nachtessen in bester Gesellschaft von Christiane und Uwe im Restaurant Auszeit in Boek.
Do.23.04.26 Neustrelitz / NP-Müritz
Natürlich mussten/wollten wir auch diese Jahr in den OBI nach Neustrelitz, für was auch immer! (Vermutlich ist das eine Männerkrankheit)
Nach einem leckeren Mittagessen am Stadthafen im Hotel Alter Kornspeicher war es, bei besten Wetterverhältnissen, Zeit für einen Verdauungsspaziergang im Nationalpark Müritz. Ausgangsort für den Wald-Erlebnis-Pfad war das Dorf Zinow.
Mi. 22.04.26 Marina Müritz
Jetzt am 3.Tag fühlen wir uns schon wieder „Pudelwohl“ auf dem Boot. Das herrliche Wetter und die steigenden Temperaturen tragen auch ihren Teil dazu bei. Bevor wir unsere gesamte IT und Kommunikations-Infrastruktur (was nicht gerade wenig ist) wieder richtig nutzen konnten, stand ein langes aber am Ende erfolgreiches Telefonat mit dem Swisscom-Support auf dem Programm. Das Gerät für die Mobilen Daten, über das unser gesamtes Bord-WLAN läuft, war nicht mehr aufgeschaltet.
Di.21.04.26 Marina Müritz in Rechlin Nord
Das Boot wurde von der Kuhnle Werft super ausgewintert und gereinigt ins Wasser gestellt.
Jetzt liegt es an uns alles wieder in Betrieb zu nehmen, ein paar neue Sachen zu installieren oder einzuräumen.
Mo.20.04.26 Marina Müritz (Heimathafen)
Auf den letzten 3h Anreise wechselte das Wetter langsam von Regen immer mehr zu freundlich bis hin zu herrlichem Sonnenschein. Windig und mit 10° recht kühl war es aber bei unserer Ankunft trotzdem.
Zum Nachtessen hatten Uwe&Christiane eingeladen. Koch Uwe servierte zwei sehr gute Aufläufe, einer davon vegetarisch.
Doch zuerst mussten wir auf dem Boot die neue „Hüslernest“-Matratze einbringen und beziehen, denn ein guter Schlaf ist auch auf dem Boot das Wichtigste.
So.19.04.26 Hotel Central in Bitterfeld
Wir sind bereit für unsere 2.Saison auf dem Boot.👍🤩
Zuhause ist alles nötige organisiert, das Auto geladen (überladen!) und nach ein paar recht ruhigen Stunden auf der Deutschen Autobahn erreichten wir Bitterfeld, wo wir jetzt schon zum dritten Mal auf dem Weg zur Marina Müritz eine Übernachtung im Hotel Central einlegen.
Wir sind etwas nervös und freudig gespannt, ob uns dieses spezielle „Vagabundenleben“ auf dem Wasser wieder so gut gefällt, wie im letzten Jahr.
……..und endlich dürfen wir wieder an unserer Homepage arbeiten 👏
Sa.21.03.26 Weil am Rhein / Lörrach
Der Start in die neue Boots-Saison ist vollauf geglückt. Heute konnte ich die Prüfung für den SBF-See ablegen und bestehen. Die Theorie fand im Schulungsraum der Yachtschule Stoll-Spittler in Lörrach statt, die Fahrpraxis auf dem Rhein in Weil am Rhein.
Dieser Sportbootführerschein See ist für unsere geplante Tour an die Ostsee wichtig und natürlich auch für alle zukünftigen Fahrten über die Flüsse an und in die Küstengewässer.
Theorieteil:
Für die Lösung des Prüfungsbogen 1 der mir zugeteilt wurde hatte ich eine Stunde zur Verfügung, was mehr als genug ist.
Die Aufgabe bestand aus folgenden 3Teilen:
7 Basisfragen Anforderung 5/7
23 Seefragen Anforderung 18/23
9 Navigationsaufgaben Anforderung 7/9
Ich kenne die Auswertung meiner Prüfung nicht.
Praxisteil:
Ablegemanöver, nach Kompass fahren, MOB (Mensch über Bord), Peilung mit dem Peilkompass, 5 Knoten und ein Anlegemanöver.